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Nach dem Kongress

Berichte und Kommentare zum WOZ-Europakongress
(8. – 9. September 2017)

Party People: Inside Europakongress

 

Von Karin Hoffsten

Es war ein Event der Extraklasse, obwohl die Lage ernst ist. «Ist Europa noch zu retten?», lautete die Frage, von der sich jedoch mehr als 300 BesucherInnen, darunter zahlreich erschienene Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur, die Laune nicht verderben liessen.

Doch es gab viel Arbeit – auch für die WOZ-People-Redaktion: Zwischen hochkarätig und international besetzten Podien, Diskussionen und Workshops machte sich diese unermüdlich auf die Jagd nach dem ganz Privaten, denn auch ein Promi ist ja in erster Linie Mensch. Aber Takt ist nun mal die stärkste Währung auf dem politischen Parkett, und so bekannte die charmante Naturwissenschaftlerin Eva G. stellvertretend für viele Gäste: «Darin bin ich gar nicht gut!» Auch Cédric W., umtriebiger Nationalrat und sonst mit vielem vertraut, bedauerte, von prominenten Schwangerschaften derzeit keinerlei Kenntnis zu haben – nur hoffnungsvolle Ideenschwangerschaften kämen ihm immer wieder zu Ohren.

Ein kurzer Stylecheck zeigte: Man erschien mehrheitlich smart casual, wir sahen jede Menge Europa-Blau, subtil abgestuft, zudem – cool, zeitlos trendy und der Brisanz des Anlasses angemessen – viel Schwarz. Der gut aussehende Journalist Amir A. brillierte erst in traditioneller Jeansjacke – das Einzelstück konnte er in Iowa ergattern, verriet er –, anderntags erschien er in einem wetterfesten Modell aus dem für High Quality bekannten Massachusetts. WOZ-Journalistin Anna J. hingegen bezauberte mal in exotisch bedrucktem Seidenimitat, mal in einem Pulli, der traditionelle Schnittführung mit modernen Elementen vereint – «Alles Vintage!», lächelte sie fein. Aber auch die Herren bekannten mit lässiger Eleganz Farbe, wie zum Beispiel der Soziologe Rohit J., der Schweizer Mode doch «e chlii faad» findet, wie er uns gestand.

Was Privates angeht, hielt sich das Publikum allerdings fast so bedeckt wie die Bilderbergkonferenz. Selbst über die anschliessende Party im Helsinkiklub konnte im Detail lediglich in Erfahrung gebracht werden, dass Politaktivistin Catarina P. den renommierten Ökonomen James G. trotz anfänglichem Sträuben auf den Dancefloor lockte, wo er das staunende Publikum mit einer geschmeidigen Performance begeisterte.

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