woz-europakongress

Programm

Back to All Events

Ökologie: Wie wird Europa endlich grün?

  • Volkshaus Zürich 60 Stauffacherstrasse Zürich, ZH, 8004 Switzerland (map)

Mit Balthasar Glättli, Eva Gelinsky und Alexandra Strickner
Moderation: Bettina Dyttrich, WOZ Die Wochenzeitung

Überall in Europa engagieren sich Menschen für ökologische Alternativen: für eine andere Agrarpolitik, gegen Patente auf Leben, gegen zerstörerische Grossprojekte wie den Flughafen von Nantes, Goldabbau in Rumänien oder Tourismusprojekte in Griechenland. Wie hängen ökologische und soziale Kämpfe zusammen? Wer raubt Land wofür? Was heisst Ernährungssouveränität? Wo finden wir die Mittel für den Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaft? Wie kann der Wachstumsverzicht sozial verträglich gestaltet werden?

 

 

ReferentInnen

Balthasar Glättli, 1972, machte sich als Geschäftsführer von Solidarité Sans Frontières für eine humanitäre Asylpolitik stark. 2011 wurde er für die Grünen des Kantons Zürich in den Nationalrat gewählt. Neben den klassischen grünen Themen beschäftigt sich Glättli insbesondere mit Netzpolitik. Im Buch «Die unheimlichen Ökologen» aus Anlass der Ecopop-Initiative erforschte er zusammen mit Pierre-Alain Niklaus kritisch die Geschichte der Umweltbewegung.

Eva Gelinsky, 1973, arbeitet seit vielen Jahren zu den Themen Gen- und Biotechnologie in der Landwirtschaft. Sie ist Koordinatorin der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut), wissenschaftliche Mitarbeiterin bei ProSpecieRara und mit «semnar / saatgutpolitik & wissenschaft» auch selbstständig tätig. Seit 2012 ist sie Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH).

Die Ökonomin Alexandra Strickner, 1969, war Mitgründerin und danach langjährige Sprecherin von Attac Österreich. Heute ist sie Dozentin an der Wirtschaftsuniversität Wien. Strickner und engagiert sich im Kampf gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Im Herbst erscheint das von ihr mit herausgegebene Buch «Entzauberte Union. Warum die EU nicht reformierbar und ein Austritt keine Lösung ist».