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Grenzregime: Wie wird die Flucht nach Europa sicher?

  • Volkshaus Zürich Stauffacherstrasse 60 Zürich, ZH, 8004 Switzerland (map)

Mit Andreas Cassee, Rokhaya Diallo, Saskia Sassen, Damir Skenderovic
Moderation: Anna Jikhareva, WOZ Die Wochenzeitung

Noch immer konstruiert der Nationalstaat imaginäre Identitäten. Die EU befestigt ihre Aussengrenzen, mit tödlichen Konsequenzen. Migrations- und Asylpolitik werden von rechts rassistisch bewirtschaftet. Wie kann die Flucht nach Europa sicherer werden? Wie sähe eine menschenwürdige Asylpolitik aus? Wodurch können die Menschenrechte gestärkt werden? Auf welche Weise schaffen wir eine interkulturelle Gesellschaft?

 

 

ReferentInnen

Der Philosoph Andreas Cassee, 1982, hat an der Universität Zürich zur Ethik der Migration promoviert und ist SNF Fellow an der Freien Universität Berlin. In seinem Buch «Globale Bewegungsfreiheit: Ein philosophisches Plädoyer für offene Grenzen» befasst er sich mit den Grundlagen für eine progressive Migrationspolitik.

Rokhaya Diallo, 1978, ist eine französisch-senegalesische Journalistin und preisgekrönte Filmemacherin. Sie engagiert sich als Aktivistin gegen den Rassismus in der französischen Gesellschaft und hat zu diesem und weiteren Themen auch bereits zahlreiche Bücher und Essays verfasst. Diallo lebt in Paris.

Die US-amerikanische Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin Saskia Sassen, 1949, lehrt an der Columbia University in New York. Sassen hat zu Globalisierung, Migration und zur Rolle von «global cities» geforscht. Sie engagiert sich auch politisch, etwa in der Bewegung Demokratie in Europa 2025 (DiEM25).

Der Historiker Damir Skenderovic, 1965, ist seit 2011 ordentlicher Professor für Zeitgeschichte und seit 2013 Vizedekan der Universität Fribourg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und die radikale Rechte sowie Migrationsgeschichte.

 

Later Event: September 9
Abschlusspodium: Wie weiter?