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Workshop: Solidarische europäische Handelspolitik

  • Quartierzentrum Aussersihl 67 Hohlstrasse Zürich, ZH, 8004 Switzerland (map)

Ergebnisbericht:
Die globalisierte Wirtschaft basiert auf zahllosen internationalen Handelsverträgen. Auch wenn sie in der Theorie beiden Vertragspartnern Vorteile bescheren soll, so profitiert eine Seite oft unverhältnismässig stark, während der Vertrag auf der anderen zu Abhängigkeit und Instabilität führt. Mit dem TTIP, dem CETA oder dem TiSA wurden in den letzten Jahren gleich mehrere internationale Verträge aufgesetzt, die globale Abhängigkeit (in erster Linie von multinationalen Konzernen) massiv verschärfen würden. Als Teil einer internationalen Gruppe hat Alexandra Strickner von der NGO Attac Österreich Grundsätze für eine neue, solidarische Handelspolitik entwickelt. Im Workshop stellte sie sechs dieser Grundsätze vor, wie etwa die Stärkung lokaler Märkte oder der Verzicht auf Sonderklagerechte für Konzerne. Dann rief sie das Publikum zur kritischen Beurteilung derselben auf. Die anschliessende Diskussion kreiste vor allem um die Frage, wie sich solche Grundsätze implementieren lassen.

Workshopausschreibung:
Mit Alexandra Strickner, Mitgründerin von Attac Österreich

Nach dem TTIP-Fiasko gibt es Raum für eine alternative europäische Handelspolitik. Die Verhandlungen müssen nicht nur transparent, sondern mit parlamentarischer und zivilgesellschaftlicher Beteiligung geführt werden. Im Workshop wird diskutiert, wie statt der multinationalen Konzerne regionale Märkte gestärkt werden können.